jessie adler gral

 

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Die inneren Götter, Anima und Animus - Teil I

Der Artikel beschäftigt sich mit dem psychologischen Konzept von Anima und Animus von Carl Gustav Jung. Der Animus einer Frau ist eindeutig Teil ihrer eigenen Psyche, aber er beschreibt auch ihr Partnersuchbild. Die Anima eines Mannes gehört eindeutig zu seiner eigenen Persönlichkeit, aber sie umreißt auch das Bild der Frau, die ihn verzaubert und in Bann schlägt. Diese inneren Partnersuchbilder können mit dem von der Autorin entwickelten Instrument des Animus- bzw. Animaprofils erfasst werden.

Astrologie Heute 56/1995

 

bluete 100r

Die inneren Götter, Anima und Animus - Teil II

Das Animusprofil bzw. Animaprofil informiert uns darüber, mit welchen archetypischen Charakteristika unser innerer Partner ausgestattet ist. Wen wir in der sogenannten realen Welt als Partner anziehen, hängt zu großen Teilen davon ab, ob wir diese Archetypen unserer eigenen Seele in einer eher schöpferischen oder eher zerstörerischen Form ausleben.

Astrologie Heute 57/1995

 

bluete 100r

Sucht und Selbstentwicklung

Das Suchtstrukturmuster zeigt sowohl die Lern- und Wachstumsdefizite Süchtiger und Co-Abhängiger an als auch den spezifischen Wachstumspfad, den sie begehen sollen. Der uranisch geprägte Abhängige beispielsweise braucht vor allem die Erkenntnis seiner Abgetrenntheit von seinen Mitmenschen und seiner tiefen Einsamkeit. Der neptunisch geprägte Süchtige hingegen muss es aufgeben, sich als bemitleidenswertes Plasma zu empfinden und nach dem starken Retterarm zu angeln. Die plutonisch geprägte Co-Abhängige wiederum muss lernen, die geistige Fremdbesetzung in sich zu beseitigen.

Meridian 5/1995

 

bluete 100r

Beispiel einer astrologischen Diagnose von Suchtgefährdung

Das Suchtstrukturmuster beschreibt die Neigung eines Menschen zu chemischer Abhängigkeit oder Co-Abhängigkeit und kann im Horoskop eindeutig identifiziert werden. Bei der Diagnose des Suchtstrukturmusters muss differenziert vorgegangen werden. So werden nicht nur Einzelaspekte erfasst und bewertet, sondern ganz besonders auch Aspektfiguren. Selbstverständlich muss, wer das Suchtstrukturmuster aufweist, nicht zwangsläufig süchtig werden. Das Muster zeigt die Neigung zur Abhängigkeit, wenn keine Möglichkeit gefunden wird, die entgrenzenden Tendenzen der Persönlichkeit in erlöster Form auszuleben.

Meridian 4/1995