jessie adler gral

 

Ausgewählte Artikel 1993 – 2000

 

bluete 100r

Sucht und Spiritualität

Sucht ist nicht nur eine individuelle Erkrankung, sondern auch die individuelle Manifestation eines gesellschaftlichen Zustands. Alkoholiker und Drogensüchtige müssen als Symptomträger der Gesellschaft angesehen werden. Sucht ist im tiefsten Grund nichts anderes als das unerlöste Gesicht eines spirituellen Zugangs zur Welt, ebenso wie unser Höheres Selbst nichts anderes ist als die bewusste Rückverbindung unserer Seele mit unserer verlorenen Ganzheit. Das Höhere Selbst beinhaltet Erinnerungen und Erfahrungen sämtlicher durchlebter Inkarnationen samt der daraus gewonnenen Einsichten. Diese Rückverbindung ist das Hauptanliegen der transformativen Urkräfte Uranus, Neptun und Pluto.

Meridian 2/2000

 

bluete 100r

Unser spiritueller Durst - Wie transzendente Planetenkräfte in unserer Seele als Befreier wirken

Wir können Neptun als einen „Durst nach Frieden und Liebe“ (letztlich nach Transzendenz), Uranus als einen „Durst nach universaler Freiheit und Unabhängigkeit“ und Pluto als einen „Durst nach Zerstörung und Neuschöpfung, nach Wandlung und Transformation“ bezeichnen. Saturn bildet gegen all dies Bedrohliche die Grenze; er votiert für den Status quo. Süchtige stammen fast ausnahmslos aus dysfunktionalen, gestörten Familien und weisen in aller Regel eine schwer belastete Kindheit auf. Für den Zeitraum ihrer aktiven Sucht kann man sagen, dass Abhängige den ihnen kosmisch zugedachten Wachstumspfad verweigern.

Meridian 6/1999

 

bluete 100r

Die Ehe der Clintons – Eine Beziehungsanalyse

Der Artikel beleuchtet die turbulente Ehe des früheren amerikanischen Präsidentenpaars, die schon viele heftige Krisen überstanden hat. Doch ist Bill wirklich das glitschige, sexsüchtige Monster, als das er gehandelt wird? Und gibt Hillary dazu den Part der beziehungssüchtigen Co-Abhängigen, die ums Leben nicht von ihrem Partner lassen kann? Fest steht, dass entwickelte, gereifte Menschen mit Spannungen in einer Partnerschaft gekonnter umgehen als unreife oder ihrer selbst noch sehr unbewusste Menschen, die eigene blinde Flecken und geschwächte Persönlichkeitsanteile ohne Hemmungen auf ihren Partner projizieren.

Meridian 3/1999

 


bluete 100r

Hillary und Bill Clinton - ein Sex- und Machtclinch?

Ist diese Verbindung, an der die Öffentlichkeit abwechselnd fasziniert oder empört Anteil nahm, wirklich nur ein eiskaltes Stillhalteabkommen, in dem es nur mehr um die Erhaltung der gemeinsamen Macht geht? Der Artikel untersucht den Spannungsstatus und die Gesamtvereinbarkeit der Beziehung. Der Spannungsstatus ist ein von der Autorin entwickeltes Analyseinstrument, das angibt, wie hoch oder wie gering die Wachstumsspannung in der Beziehung ist. Die Gesamtvereinbarkeit, ein ebenfalls von ihr neu entwickeltes Instrument, misst die natürliche innere Verträglichkeit der Protagonisten in sieben wichtigen Partnerschaftsgebieten.

Meridian 5/1999

 

bluete 100r

Tanz der Vampire – Der Kosovo-Krieg

Der Artikel beschäftigt sich mit einem der Hauptakteure des an Kriegsgräueln reichen Kosovokriegs – dem ehemaligen Präsidenten Slobodan Milosevic.
„In einem uranisch-plutonischen Aufschrei zeigt die versierte Autorin die Dynamik zwischen den am Konflikt beteiligten Politikern und Staaten auf. Ein Beitrag, der provoziert und zugleich Klarheit schafft.“Markus Jehle, Chefredakteur Meridian

Meridian 4/1999

 

bluete 100r

Karmische Beziehungsrollen - Verstrickungen in Beziehungen erkennen

Die Karmischen Beziehungsrollen sind ein hilfreiches neues Instrument zur Analyse einer Liebesbeziehung. Sie meißeln die überpersönlichen Lernaufgaben heraus, die uns von der – stets hervorragend über unseren aktuellen Entwicklungsstand informierten – kosmischen Intelligenz gestellt werden. Die Karmischen Beziehungsrollen zeigen den tieferen Sinn einer Liebesbeziehung auf.

Meridian 2/1999

 

bluete 100r

Karmische Aufgaben der Liebe

In jeder wichtigen Beziehung unseres Lebens – sei es eine Liebe, eine Freundschaft, eine Feindschaft oder die Beziehung zu Vater, Mutter, Bruder oder Schwester – gibt es eine tiefere Dimension, die mit Bewusstseinsentwicklung und Wachstum zu tun hat, mit karmischen Schulden und Guthaben, die wir aus alten Zeiten „mitgebracht“ haben und die nun ihrer Einlösung harren. Diese karmischen Aufgaben der Liebe spiegeln sich in spezifischen Interaspekten, die mit dem Instrument der Karmischen Beziehungsrollen erfasst werden können.

Meridian 2/1998

 


bluete 100r

Plutonische Beziehungen – Plutonische Liebe

Plutonische Liebesbeziehungen sind mit einem Abtauchen in die eigene Seele und in die des Partners verbunden, auch und gerade in ihre dunkelsten Abgründe. Eine plutonische Beziehung zu einem Menschen, der seinen Pluto noch nicht in entwickelter Form zur Verfügung hat, kann uns schlicht und ergreifend die Hölle bescheren. Doch kein kosmisches Prinzip birgt so viel Vitalität und archaische Lebenskraft in sich wie Pluto. Er atmet Feuer, Gier und tödliche Leidenschaft, aber auch Heilung, Triumpf und jubelnde Schöpfungslust.

Meridian 3/1998

 

bluete 100r

Saturnische Beziehungen – Saturnische Liebe

Saturn, der Planet der Dauer und Kontinuität, wird meistens dafür sorgen, dass eine Liebesverbindung für eine längere Zeit des Lebens Bestand hat. Eine Liebesbeziehung zu einem saturnisch geprägten Partner kann als sehr stabilisierend und ermutigend empfunden werden, sie kann aber auch hartes emotionales Leid produzieren. Ein reifer saturnisch geprägter Partner wird unseren Selbstausdruck allerdings nicht einschränken, sondern seiner Bewunderung für das, was er nicht hat, Ausdruck verleihen, indem er uns fördert.

Meridian 4/1998

 

bluete 100r

Neptunische Beziehungen – Neptunische Liebe

Offenbar gibt es etwas in uns, das Beziehung ersehnt, etwas, das stärker ist als alle Ängste, Vorbehalte und verpassten Entwicklungschancen, etwas, das uns immer wieder – sehnsüchtig, mondsüchtig, liebestoll – in Beziehungen hineintreibt. Eine neptunisch geprägte Liebesbeziehung kann von verführerischem Glanz und Zauber sein und im betroffenen Menschen starke Sehnsüchte nach Verschmelzung erwecken. Sie kann uns aber auch in grausame Zweifel über die Integrität unseres Geliebten stürzen.

Meridian 5/1998

 

bluete 100r

Uranische Beziehungen – Uranische Liebe

Uranische Beziehungen spiegeln den Wunsch beider Partner nach Unabhängigkeit, ob dies den Protagonisten nun bewusst ist oder nicht. Eine Liebesbeziehung mit einem reifen uranischen Partner ist lebendig und anregend, fordert dem Menschen aber ein hohes Maß an Toleranz und Eigenständigkeit ab. Ein unreifer uranischer Partner hingegen kann seinen Gefährten durch überzogenen Freiheitsdrang, emotionale Distanziertheit und Unberechenbarkeit zutiefst verstören.

Meridian 1/1999

 


bluete 100r

Was ist schlecht? Die Ballade von Kenneth, Monica und Bill

Der Artikel beleuchtet die astrologischen Hintergründe der Lewinsky-Affaire des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton. Er beschäftigt sich mit der Motivation der Beteiligten und erörtert die Frage, ob Clinton den Skandal politisch überleben kann. „Sollte Amerikas ungekrönter König Bill Clinton wirklich fallen, so kann man sicher sein, dass das amerikanische Volk es dem Chefankläger Kenneth Starr nicht danken wird.“Jag

Meridian 6/1998

 

bluete 100r

Wie kontaktfähig sind Sie?

Der Artikel untersucht die individuelle Ausprägung unserer ersten kosmischen Urenergie (Mars und Aszendent) in all ihren Facetten. Von der individuellen Färbung dieser erste kosmischen Urenergie hängt es ab, ob wir eine starke oder eine tendenziell schwächere Kontaktfähigkeit manifestieren.

Mercur 6/1998

 

bluete 100r

Das innere Kind und seine Rolle in Liebesbeziehungen

Der Artikel behandelt wichtige Bausteine der Transaktionsanalyse und beschäftigt sich eingehend mit der astrologischen Mondrolle des Menschen. Die Mondprägung eines Menschen gibt darüber Auskunft, für welche destruktive Mondrolle sich der Mensch im partnerschaftlichen Konfliktfall – besonders bei Krisen, die mit starkem Stress, Angst und Gefühlen von Bedrohung einhergehen und bei denen das Freie Kind kurzfristig abdankt –, entscheidet.

Meridian 4/1996

 

bluete 100r

Das innere Kind und seine Rolle in Liebesbeziehungen: Das Rebellische Kind

Menschen, die von ihrer Mondrolle her das rebellische Kind ausagieren, wollen im partnerschaftlichen Konfliktfall um jeden Preis ihren Willen durchsetzen. Zu diesem Zweck zeigen sie Verhaltensmuster, die von Zurückweisung des Partners und Verweigerung der Kooperation bis hin zu Aufsässigkeit und offenem Kampf reichen. Auch wenn es nicht so aussieht, ist das Ziel dieses Verhaltens dennoch Zuwendung.

Meridian 5/1996

 

bluete 100r

Das innere Kind und seine Rolle in Liebesbeziehungen: Das Angepasste Kind

Menschen, die von ihrer Mondrolle her das Angepasste Kind geben, sind besonders harmoniebedürftig und hingabewillig. Sie haben Angst, die Liebe der anderen zu verlieren und sind daher leichter zu erschrecken, zu missbrauchen, niederzudrücken und zu deformieren als robuster gestrickte Naturen.

Meridian 6/1996

 

bluete 100r

Das innere Kind und seine Rolle in Liebesbeziehungen: Das Vernünftige Kind

Menschen, die tendenziell zur Mondrolle des Vernünftigen Kindes neigen, haben von allen drei Möglichkeiten den besten Teil erwählt. Selbst heftig frustriert, zornig oder enttäuscht ist das Vernünftige Kind noch fähig, durch eine Kombination von Flexibilität, Überlegung und Beweglichkeit brisante Konflikte geschickt zu entschärfen. Die Kehrseite einer solch starken Rationalität ist naturgemäß eine schwächere Fähigkeit, angemessen mit Gefühlen von Liebe und Zuneigung umzugehen.

Meridian 1/1997

 


bluete 100r

Die inneren Götter, Anima und Animus - Teil I

Der Artikel beschäftigt sich mit dem psychologischen Konzept von Anima und Animus von Carl Gustav Jung. Der Animus einer Frau ist eindeutig Teil ihrer eigenen Psyche, aber er beschreibt auch ihr Partnersuchbild. Die Anima eines Mannes gehört eindeutig zu seiner eigenen Persönlichkeit, aber sie umreißt auch das Bild der Frau, die ihn verzaubert und in Bann schlägt. Diese inneren Partnersuchbilder können mit dem von der Autorin entwickelten Instrument des Animus- bzw. Animaprofils erfasst werden.

Astrologie Heute 56/1995

 

bluete 100r

Die inneren Götter, Anima und Animus - Teil II

Das Animusprofil bzw. Animaprofil informiert uns darüber, mit welchen archetypischen Charakteristika unser innerer Partner ausgestattet ist. Wen wir in der sogenannten realen Welt als Partner anziehen, hängt zu großen Teilen davon ab, ob wir diese Archetypen unserer eigenen Seele in einer eher schöpferischen oder eher zerstörerischen Form ausleben.

Astrologie Heute 57/1995

 

bluete 100r

Sucht und Selbstentwicklung

Das Suchtstrukturmuster zeigt sowohl die Lern- und Wachstumsdefizite Süchtiger und Co-Abhängiger an als auch den spezifischen Wachstumspfad, den sie begehen sollen. Der uranisch geprägte Abhängige beispielsweise braucht vor allem die Erkenntnis seiner Abgetrenntheit von seinen Mitmenschen und seiner tiefen Einsamkeit. Der neptunisch geprägte Süchtige hingegen muss es aufgeben, sich als bemitleidenswertes Plasma zu empfinden und nach dem starken Retterarm zu angeln. Die plutonisch geprägte Co-Abhängige wiederum muss lernen, die geistige Fremdbesetzung in sich zu beseitigen.

Meridian 5/1995

 

bluete 100r

Beispiel einer astrologischen Diagnose von Suchtgefährdung

Das Suchtstrukturmuster beschreibt die Neigung eines Menschen zu chemischer Abhängigkeit oder Co-Abhängigkeit und kann im Horoskop eindeutig identifiziert werden. Bei der Diagnose des Suchtstrukturmusters muss differenziert vorgegangen werden. So werden nicht nur Einzelaspekte erfasst und bewertet, sondern ganz besonders auch Aspektfiguren. Selbstverständlich muss, wer das Suchtstrukturmuster aufweist, nicht zwangsläufig süchtig werden. Das Muster zeigt die Neigung zur Abhängigkeit, wenn keine Möglichkeit gefunden wird, die entgrenzenden Tendenzen der Persönlichkeit in erlöster Form auszuleben.

Meridian 4/1995

 


bluete 100r

Unser Schatten – Engel oder Dämon? Teil I

Wo viel Licht, da viel Schatten. Jeder menschenfreundliche, faire, rücksichtsvolle, gütige und kooperative Mitmensch zieht einen Schatten hinter sich her, was natürlich auch für uns selbst gilt. Und je weniger wir uns dessen bewusst sind, desto dunkler und dichter ist er. Der Schatten ist schwer zu erkennen, kann jedoch astrologisch gut diagnostiziert werden.

Astrologie Heute 54/1995

 

bluete 100r

Unser Schatten – Engel oder Dämon? Teil II

Der Schatten eines Menschen ist eine archetypische Gestalt mit schillernden Eigenschaften. Es ist außerordentlich nützlich, seinen Schatten gut kennenzulernen, da wir ihn dann nicht mehr in so starkem Maße in der Außenwelt oder anderen Menschen missbilligen und geißeln müssen. Bei der Diagnose ist zu berücksichtigen, dass sich der Schatten – wenn alles gut geht – im Laufe eines menschlichen Lebens durch Wachstums- und Entwicklungsprozesse verändert.

Astrologie Heute 55/1995

 

bluete 100r

Kindheit- und Skriptelemente in der „gestörten“ Familie - Teil I

Dieser Artikel behandelt die Bedingungen, unter denen Süchtige und Co-Abhängige „entstehen“ und wirft ein Spotlight auf die Transaktionsanalyse. Näher beleuchtet werden zunächst die Auswirkungen des Aufwachsens in destruktiven neptunischen und saturnischen Familien. Das Eltern-Ich steht immer in direktem Zusammenhang mit den symbolischen Inhalten von Saturn. Neptunische Kinder wiederum sind besonders leicht formbar und daher auch deformierbar. Mit Antreibern und Bannbotschaften werden Kinder in gestörten Familien in die falsche Richtung geschoben und „verbogen.“

Astrologie Heute 51/1994

 

bluete 100r

Kindheit- und Skriptelemente in der „gestörten“ Familie - Teil II

Dieser Artikel beleuchtet gestörte Familien uranischer und plutonischer Prägung. Das Aufwachsen in einer destruktiven uranischen Kindheitsatmosphäre kann die Fähigkeit eines Menschen, sich emotional tief auf andere einzulassen, weitgehend zerstören. Destruktive uranische Erzieher behandeln ihre Kinder, ohne sich dessen bewusst zu sein, als Ausbeutungsobjekte. Menschen, die in destruktiven plutonischen Familienverhältnissen aufgewachsen sind, wollen nie mehr in die Position des Unterworfenen geraten und sich der Brutalität anderer Menschen ausgeliefert sehen.

Astrologie Heute 52/1994

 

bluete 100r

Sucht trägt einen Januskopf

Jede Sucht ist de facto ein „Lebensverweigerungsprogramm“ – bestimmte Wachstums- und Entwicklungsschritte wurden nicht gemacht. Der Suchtexperten vertraute komplementäre Suchtprozess von Alkoholikern, Drogensüchtigen und Co-Abhängigen lässt sich auch astrologisch ausgezeichnet belegen. Doch es gibt auch ein kollektives und transzendentes Gesicht der Sucht.

Astrologie Heute 46/1993